Genaues weiß man nicht darüber. Aufzeichnungen gibt es möglicherweise nicht oder
nicht mehr. Der Volksmund erzählt dazu, daß wahrscheinlich dies der Eingang zu einem
Gangsystem ist, welches vor oder während des 30-Jährigen Krieges entstanden ist und als
Unterschlupf und Versteck für die Bevölkerung gegen die einfallenden Schweden angelegt wurde.
Möglicherweise diente dies auch nur zur Einlagerung von Gegenständen oder Waren.
Da es hier in der Gegend unterirdische Gänge gibt und gab, ist jedoch belegt.
Auf den Bildern erkennt man deutlich, daß der Eingang früher größer war und mit
einem Stein eines Tages zum Teil verschlossen wurde. Am oberen Rand ist die Verbindung des
Steines mit der Oberkante des Felsens mit Zementmörtel verschmiert.
Der Baum davor ist vermutlich angepflanzt worden. Auch ist durch Aussagen von Personen
früher der Höhlenraum weiter begehbar gewesen und später dann zur Absicherung
gegen unbefugtes Betreten teilweise mit losem Material verfüllt worden. Die rauhen
Gneisfelsen sehen schon gewaltig aus und geben hier der Natur ihre eigene Note.
Die Höhle befindet sich unterhalb des Trigonometrischen Punktes, im Volksmund
"Storchenesse" genannt.
Mal sehen, was weitere Forschungen auf diesem Gebiet ergeben werden.